Kategorie: Aktuelles

  • Fortbildung „Geschichte im Dialog“ für Lehrende und Arbeitende im Jugendbereich in Danzig, 23.03. – 27.03.

    Europäische Geschichte im Deutsch-Polnischen Dialog

    Zum Flyer

    Der Workshop „Geschichte im Dialog” für interessierte deutsche und polnische GeschichtslehrerInnen findet im Europäischen Solidarność Centrum in Danzig statt. In Danzig – in der Stadt der Freiheit und Solidarität – hat Polen in den 80er Jahren europäische Geschichte geschrieben. Ein idealer Standort, an dem man gemeinsam über dialogische Erinnerungskulturen im europäischen Kontext nachdenken und diskutieren sollte.
    Die Konzeption dieses Workshops basiert auf vier Säulen:
    1. Unterrichtseinsatz des innovativen binationalen Geschichtsbuchs:“ Europa. Unsere Geschichte“
    2. Museumspädagogische Aktivitäten
    3. Begegnungen mit Zeitzeugen
    4. DPJW – Kontaktbörse, praktische Aspekte des Jugendaustausches

    Allgemeine Informationen:

    • Termin: 23. – 27. März 2022
    • Ort: Gdańsk, Europäisches Solidarność Centrum /ECS=Europejskie Centrum Solidarności /Plac Solidarności 1
    • Referenten: Prof. Dr. Robert Traba – polnischer Historiker und Politikwissenschaftler
      Agnieszka Piórkowska – Museumspädagogin, Kuratorin im ECS
      Małgorzata Chachaj – Fortbildnerin; Schwerpunkt – Interkulturelle Kompetenz
      Piotr Zubowicz – Senior-Fachkraft für Lehrerfortbildung im CEN Gdańsk
    • Schirmherrin: Generalkonsulin Cornelia Pieper in Danzig
    • Kosten: ca. 150 Euro Eigenanteil
    • Unterkunft: Hostel „Flip“ in unmitelbarer Nähe des ECS
    • Anreise: mit der Bahn, Umstieg in Berlin, Dauer – über 8 Stunden

    Weitere Informationen sind im Flyer zu finden.

  • Brandaktuell! Zerstören die Verfassungsgerichte die EU? 23.7.2021

    Letzte Woche hat das polnische Verfassungsgericht entschieden, dass das polnische Verfassungsrecht dem Europäischen Recht vorgeht. Es folgt damit dem deutschen Bundesverfassungsgericht. Dieses hat am 5. Mai 2020 erstmalig die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs als nicht bindend eingestuft. Damit steht die Europäische Integration unter Extremdruck.

    Was ist jetzt zu tun? Darüber wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren!


    Veranstalter: Europa-Union Kassel, Europäische Bürgerbegegnung
    Wann: Freitag, 23.7.2021 um 18 Uhr
    Wo: online; die Einloggdaten sind hier:

    https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/94948164235?pwd=anA4QVE4TVlmcVQ4SldzbGEyTTBLZz09

    Meeting-ID: 949 4816 4235

    Kenncode: 816775

    Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Einen kurzen Impulsvortrag hält unsere Expertin Marie-Sophie Herrlein, BA. Der Vortrag ist allgemeinverständlich. Jeder und jede sind eingeladen. Alle können mit diskutieren.

  • Multi Evil Multi Ways

    Bitte melde dich hier an: https://lets-meet.org/reg/a07a733e0ad33a8e58

    Wir wollen der internationalen Community von Pulse od Europe und der EBB einen Workshop anbieten, in dem die Teilnehmer die Herkunft und die Diversität der verschiedenen Kulturen kennenlernen und diese erleben können. Es wird abwechelnd kleine Vorträge und Gruppenarbeiten geben. Die Gruppenarbeiten umfasssen u.a. Simulationen von Gerichtsprozessen oder die Arbeit an einem Arbeitsblatt. Immer mit dem Ziel, über das Böse in verschiedenen Kulturen nachzudenken.

    Seit 2019 führt der Verein „Transformatornia” im Bereich der Kulturverständigung dieses Multi Evil- Multi Ways Projekt durch.

    Das Hauptproblem das wir mit diesem Projekt angehen wollen, ist das etablieren eines Konsens über individuelle und soziale Moral in einer Zeit wo immer mehr unterschiedliche Auffassungen von Moral aufkommen. Die Toleranz und Offenheit dieses Projekts wird dadurch deutlich, dass eine unterschiedliche Ansichten nicht abgewertet wird.

    Die Vorträge wurden von Experten aus den unterschiedlichen Kulturen erstellt und zeigen auf, wie das Böse in unterschiedlichen Kulturen wahrgenommen wird. Sie werden vorab als Grundlage für den Workshop verschickt. Teilnehmende bekommen zudem ein Arbeitsblatt für die Gruppenarbeit.

    Wir hoffen, dass wir uns näher lennen lernen. People of Europe – Diverse Europe.

    Bis April!

  • Vergessene Schicksale: Geflüchtete an Europas Grenzen

    Die katastrophale Situation in griechischen Flüchtlingslagern, insbesondere Kara Tepe auf Lesbos, darf gerade in Pandemie Zeiten nicht aus dem Blick geraten. Neben klaren Forderungen  zur weiteren Aufnahme Schutzbedürftiger in der EU und der Unterstützung von Appellen an die Politik wie z.B. dem »Weihnachtsappell« von 243 Abgeordneten an die Bundesregierung, möchte die Europa Union Kassel aktuell die Situation in den Lagern verdeutlichen, Maßnahmen zur Überwindung der Situation diskutieren und einen konkreten Weg der Hilfe insbesondere für Kinder und Jugendliche auf der griechischen Insel Lesbos aufzeigen.

    In Kassel ist der „Freundeskreis für Kinder in Not e.V.“ aktiv, der seit 2018 ein Hilfsprojekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche auf Lesbos unterstützt. Den Vorsitzenden des Freundeskreises, Otmar Leibold, bewegt die für Geflüchtete unerträgliche, unmenschliche Situation und „das gewollte Wegsehen der EU sowie der Berliner Regierung“! Nach seiner Einschätzung ist „stete politische Aufklärung – durch humanitäre Hilfe“ notwendig. Hier bietet die Europa Union Kassel Hilfe an und lädt mit dem Verein zu einer Online-Veranstaltung ein, in der Alice Kleinschmidt (borderline europe e.V.) zugeschaltet wird und direkt über die Situation vor Ort informiert.

    Der stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union Kassel, Lukas Kiepe, wünscht sich eine menschliche Flüchtlingspolitik der EU, die Probleme löst und nicht vertagt und an den Außengrenzen verschiebt. Ein kleiner Erfolg wäre es, wenn die hessische Landesregierung endlich das angekündigte humanitäre Aufnahmeprogramm auflegt und das Bundesinnenministerium seine Blockadepolitik auflöst, so der 28-jährige Kasseler. Mit dem Kasseler Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels soll daher diskutiert werden, was die Bundesregierung und die EU unternehmen muss, um den Geflohenen in den Lagern eine menschenwürdige Lebensperspektive zu geben.

    Teilnahme an der Veranstaltung

    Zur Teilnahme an der Veranstaltung bieten wir zwei Möglichkeiten an:

    1. Teilnahme an der Videokonferenz

    Wenn Sie direkt an der Diskussion teilnehmen wollen, können Sie der Videokonferenz über folgende Zugangsdaten beitreten:
    https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/92745013286?pwd=NDFObXU4bmo3KzlkL3plZVU5ci9wQT09

    Meeting-ID: 927 4501 3286
    Kenncode: 305001

    Die Diskussion wird live bei YouTube gestreamt und ist dort später abrufbar. Wer nicht aufgezeichnet werden will, schalte bitte die Kamer aus, oder nutze bitte die zweite Teilnahmemöglichkeit:

    2. Zuschauen bei YouTube

    Die Veranstaltung wird live auf unserem YouTube-Channel übertragen. Kurz vor der Veranstaltung finden Sie dort den Link zum Livestream: https://www.youtube.com/channel/UCIYXp5xhUlSWcbQ0hhG5h8g Über die Chat-Funktion können Sie sich an der Veranstaltung beteiligen.

  • Erasmus+ im Zusammenspiel mit Universitäten und Unternehmen am 18.02.2021

    Liebe Europäerinnen und Europäer,

    wir, die Europäische Bürgerbegegnung Kassel (EBB) laden Euch ein zu unserem 2. Online-Workshop in diesem Jahr, der am

    Donnerstag, 18.02.2021 von 18 -19.30 Uhr
    Online auf Zoom mit Übersetzung ins Englische

    stattfindet.

    Die Initiative Vision10!, unser Partner für diesen Workshop, hat das nachhaltige Verbinden von Studierenden, Unternehmen und Bildungseinrichtungen als Ziel. Gerade auf den IT-Fachkräftemangel und die digitale Transformation in Europa ist Vision10! eine Antwort.

    Auch wenn Vision10! aus dem IT-Bereich kommt, richtet sich der Workshop besonders an alle Studierenden und Auszubildenden, die über ein Erasmus+ Semester oder Praktikum nachdenken. Umgekehrt soll auch gezeigt werden, wie einfach es als Unternehmen ist, einen Praktikumsplatz im Internetportal von Erasmus+ anzubieten. Zum Abschluss können natürlich noch Fragen gestellt werden.

    Interessenten melden sich bitte unter office@kassel-ebb.eu an. Wir senden Ihnen dann den Link zur Veranstaltung zu.

  • Internationaler Tag der Solidarität mit Belarus in Kassel am 7. Februar 2021

    Eine gemeinsame Solidaritätsbekundung mit Belarus

    • der Europa Union Kassel e.V.
    • des Deutsch-Polnischen Bürgerforums der Europa Union Kas-
      sel
    • des Organisationsteams der Europäischen Bürgerbegegnung in
      Kassel (EBB)
    • Pulse of Europe Kassel

    Belarus geht uns ALLE an!
    Allen voran, uns Europäerinnen und Europäer.
    Seit einem halben Jahr findet im ganzen Land ein unermüdlicher Kampf für freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Menschenwürde statt. Nach der gefälschten Präsidentschaftswahl am 9. August 2020 reißen die Proteste der belarussischen Bevölkerung nicht ab. Weder die EU noch die Ukraine erkennen das manipulierte Wahlergebnis an.
    Wir folgen daher nur zu gern dem Aufruf der oppositionellen Präsidentschaftskandidatin, Svetlana Tichanovskaja, zum Internationalen Tag der Solidarität mit Belarus.
    Wir haben großen Respekt vor den Belarussinnen und Belarussen, die so friedlich und couragiert, Woche für Woche, für die Demokratie auf die Straße gehen. Wohlwissend, dass sie verprügelt, gefoltert, verhaftet oder gar des Landes verwiesen werden können. Wir sind entsetzt und fassungslos darüber, dass dies in Europa möglich ist. Es macht uns betroffen, zusehen zu müssen, dass der Freiheitsdrang des belarussischen Volkes mit brutaler Gewalt zerschlagen werden soll. Umso mehr beeindruckt es uns, wenn Familien sogar mit Ihren Kindern an Demonstrationen teilnehmen, weil sie die Hoffnung an einen friedfertigen Sieg der Demokratie nicht aufgegeben wollen.
    Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn in einem europäischen Land friedliche Demonstranten, Regimekritiker und Oppositionelle gefoltert werden. Viele Aktivisten der Zivilgesellschaft wie Maria Kolesnikowa sitzen im Gefängnis unter dem Regime von Aleksander Lukaschenko. Sie alle verdienen unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit und unsere ungebrochene Solidarität.
    Belarus gehört zu Europa und verdient –heute mehr denn je- unser besonderes Interesse, wie jedes andere west-europäische Land. Nur so kann Europa zusammenwachsen.
    „Warum schweigt Ihr? Wir hören nur seltene Stimmen der Unterstützung (…) Warum schweigt Ihr, wenn Ihr seht, dass ein kleines stolzes Volk getreten wird? Wir sind doch Eure Brüder.“ So klingt der Appel der belarussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Aleksijevitsch an Intellektuelle in Russland. Diese Worte gelten in gewisser Weise auch uns zur Mahnung. Wir dürfen nicht schweigen.

    Wir rufen daher jede und jeden dazu auf, ein Zeichen der Unterstützung für diedemokratische Bewegung in Belarus zu setzen:
    • Schreibe eine Postkarte an politische Gefangene des Regimes. Für Tipps zur Umsetzung: https://razam.de/postkarten-fuer-gefangene/#Tipps
    • Verfasse einen Beitrag in den sozialen Medien mit einem der folgenden Hashtags: #standwithbelarus, #BelarusSolidarity, #weStandBYy
    • Oder schreibe direkt eine Postkarte an: Maryia Kalesnikova, IY „TURMA #8g.Zbodino“ BELARUS 222160.Minskaya oblast, g. Zbodina, ul. Sovetskaya 22A
    Wir verweisen außerdem auf die informative Internetseite rasam.de.
    RAZAM e.V. („gemeinsam“) ist eine belarussische Gemeinschaft
    mit dem Sitz in Berlin, die aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung des Sommers 2020 hervorgegangen ist. Sie unterstützt die Menschen in Belarus bei ihrem Streben nach freien Wahlen und einem Ende der staatlichen Gewalt. Hier findest Du Informationen zu aktuellen Aktionen, Ausstellungen und zur Geschichte
    von Belarus.

  • EIN GREEN DEAL FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT – WAS STECKT HINTER DER FARM – TO – FORK – STRATEGIE DER EU?

    Diskussion mit Martin Häusling MdEP
    Online-Veranstaltung am 29.01.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr
    .

    Anmeldung:
    Bitte melden Sie sich bis zum 27.01.2020 unter eu-infozentrum@rpks.hessen.de an.
    Wir schicken Ihnen dann den Teilnahmelink zu.


    Im europäischen Green Deal wird dargelegt, wie Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent werden kann. Der Weg dorthin führt über eine neue, nachhaltige und integrative Wachstumsstrategie, die die Wirtschaft stimuliert, die Gesundheit und Lebensqualität der
    Menschen verbessert, die Natur schützt und niemanden zurücklässt.
    Die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ (Farm-to-Fork) stellt das Kernstück des Green Deals dar. Sie gibt eine umfassende Antwort auf die Herausforderungen nachhaltiger Lebensmittelsysteme und erkennt an, dass gesunde Menschen, gesunde Gesellschaften und ein gesunder Planet untrennbar miteinander verbunden sind. Hinzu kommt die
    Biodiversitätsstrategie für den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt.
    Gemeinsam mit dem langjährigen Europaabgeordneten Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Greens/EFA, möchten wir diskutieren, wie erfolgversprechend diese Strategien sind und ob die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, in die mit 387 Milliarden Eurofür sieben Jahre wesentliche Teile der europäischen Haushaltsmittel fließen, den Ansprüchen des Green Deals gerecht werden.


    Programm:
    17:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
    17:05 Uhr Begrüßung
    Annette Kramer (Europäische Bürgerbegegnung EBB)
    17:15 Uhr Vortrag „Die Farm-to-Fork-Strategie – Wirklich ein Green Deal für unser Essen
    und die europäische Landwirtschaft?“
    Martin Häusling, MdEP (Greens/EFA)
    17:45 Uhr Diskussion
    18:15 Uhr Schlussworte
    Annette Kramer
    18:30 Uhr Ende der Veranstaltung
    Moderation: Nicole Maisch (Europe Direct NordOstHessen)

  • Kommentar des Vorsitzenden der Europa-Union Kassel zu den Ereignissen in den USA

    Liebe Europäerinnen und Europäer,

    ich melde mich wegen der widerwärtigen Stürmungsversuche des rechtspopulistischen Mobs in den USA auf das Herz der ältesten Demokratie der Welt, das Kapitol. Wir sind jetzt noch mehr aufgerufen, die Demokratie zu verteidigen, hier bei uns in Europa und Deutschland und weltweit. Wir dürfen keinesfalls aufgeben und den Mut verlieren. Dazu gibt es auch überhaupt keinen Grund.

    Denn gestern wurde in Georgia in den USA auch Demokratiegeschichte geschrieben. Mit Raphael Warnock hat zum ersten Mal in der Geschichte ein Afro-Amerikaner die Senatswahlen in Georgia gewonnen. Die Saat von Martin Luther King geht doch auf! Dies zeigt: Es geht voran, trotz aller Widerstände. Es gilt: Don`t watch the headlines but watch the trendlines!

    Wenn wir für die Freiheit kämpfen, wird sie siegen. Es liegt an uns!

    Herzliche Grüße
    Hermann Heußner

    Vorsitzender der Europa-Union Kassel

    Prof. Dr. Hermann Heußner
  • Forderungen der Europa-Union Kassel zur Situation in Hongkong

    Die Hongkonger*innen kämpfen um ihre Demokratie. Sie brauchen die Solidarität Europas Forderungen der Europa-Union Kassel e. V. an die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union und ihre jeweiligen Organe und darin agierenden Amts- und Mandatsträgerinnen


    „Es ist nicht das Ende des Kampfes“, sagte Joshua Wong, der Hongkonger Bürgerrechtsaktivist, in einer Erklärung nach seiner Verurteilung zu 13,5 Monaten Haft am 02.12.2020. Der Kampf der Hongkonger für ihre vertraglich zugesicherte Autonomie und Demokratie dauert bereits seit 2014 an. Damals sorgte die „Regenschirmbewegung“ für Aufsehen. Seit 2019 gingen in Hongkong Millionen von Menschen gegen das umstrittene Gesetz auf die Straße, das die Auslieferung von Straftätern nach chinesischen Gesetzen nach Festland-China ermöglichen sollte. Dieses Auslieferungsgesetz wurde zurückgezogen. Trotz aller Widerstände trat dieses Jahr jedoch das in Peking beschlossene Sicherheitsgesetz in Kraft. Seitdem sind die Demokratie und die bis dahin unabhängige Hongkonger Justiz weitgehend abgeschafft bzw. in Gefahr.
    Wir fordern daher:

    1. Die Freilassung aller politischen Gefangenen, einschließlich Joshua Wong, Agnes Chow und Ivan Lam.
    2. Die Achtung des Vertrages zwischen dem Vereinigten Königreich und der Volksrepublik China, der Hongkong ein eigenes Grundgesetz und eine freiheitliche und demokratische Grundordnung zusichert und somit die Aufhebung des Sicherheitsgesetzes.
    3. Die Untersuchung der bisherigen Polizeiaktionen gegen die Demokratiebewegung durch eine unabhängige Kommission.
    4. Europäische Sanktionen gegen die 25 Personen, die maßgeblich dazu beitragen, dass China seinen vertraglichen Pflichten gegenüber Hongkong nicht nachkommt.
    5. Nichtverabschiedung des Investitionsschutzabkommens zwischen der EU und der Volksrepublik China bis die ersten 3 Punkte erfüllt sind.

    Wir können und dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn Menschen für die Werte, auf die wir in der EU so stolz sind, kämpfen und dafür verurteilt und kriminalisiert werden! Sie brauchen unsere Unterstützung und Solidarität!

  • Livestream am 16.06.2020 19 Uhr: Zwischen Solidarität und Zwangsverschuldung

    Corona fordert die Europäische Union heraus!

    Link zur Live-Übertragung: https://www.youtube.com/channel/UCIYXp5xhUlSWcbQ0hhG5h8g

    Wir übersetzen simultan ins Polnische und Englische. Wer eine Übersetzug benötigt, meldet sich bitte bei office@kassel-ebb.eu. Wir schicken dir dann den Link zur zoom Konferenz zu.

    Regierungen und Kommission in der Europäischen Union ringen um die richtigen Maßnahmen, um die ökonomischen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern und die Europäische Union
    durch nachhaltige Investitionsprogramme auch ökologisch und technologisch zukunftsfähig zu machen.
    Welche konkreten Maßnahmen auch immer am Ende beschlossen werden, das dafür notwendige Finanzvolumen ist gigantisch. Folglich muss auch die Frage nach der Finanzierung beantwortet werden – und das geht nicht im luftleeren Raum. Unterschiedliche Verschuldungsgrade, unterschiedliche Betroffenheit durch die Krise, unterschiedliche ökonomische und soziale Strukturen sowie unterschiedliche Vorstellungen darüber, was in dieser Situation überhaupt „richtig“ heißt, bilden die Steinchen, aus dem ein für alle zustimmungsfähiges Mosaik, die Lösung für Europa gestaltet werden muss.

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